Hessen

  • Wildschäden an Grundstücken, auf denen die Jagd ruht oder nicht ausgeübt werden darf, sind nicht zu ersetzen, §33 HJagdG
  • §34 HJagdG: der Schaden ist der zuständigen Gemeinde zu melden, Abs.1; ist die Gemeinde selbst Beteiligte, muss der Schaden der Kommunalaufsichtsbehörde gemeldet werden, Abs.2
  • es findet ein Vorverfahren nach §36 HJagdG statt: nach Abs.1 ist unverzüglich ein Ortstermin festzulegen, nach Abs.2 kann beantragt werden, die Schadensschätzung erst zum Erntezeitpunkt vorzunehmen; kommt es zu einer gütlichen Einigung, ist diese schriftlich festzuhalten, Abs.3
  • kommt keine Einigung zustande, ergeht nach Abs.5 ein Vorbescheid aufgrund des Gutachtens eines Wildschadensschäters; wird gegen diesen Bescheid nicht binnen zwei Wochen Klage erhoben (§37 HJagdG) wird der Vorbescheid rechtskräftig und nach den Vorschriften der Zivilprozessordnung vollstreckbar
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