• §35 NJagdG sieht ein Vorverfahren vor, dass sich nach der Verordnung über das Vorverfahren in Wild- und Jagdschadenssachen (WJSchadVO) richtet
  • §3 I S.1 WJSchadVO sieht vor, dass vor der Anmeldung des Schadens ein Einigungsgespräch zwischen dem Geschädigten und dem Ersatzpflichtigen stattzufinden hat; führt dieses nicht zur Einigung, soll die Gemeinde sofort oder, wenn die Parteien sich darauf einigen, zu einem späteren Zeitpunkt einen Ortstermin ansetzen; zu diesem Termin soll (bei Antrag einer Partei muss) ein Wildschadensschäter hinzugezogen werden
  • kommt bei dem Termin nach §5 eine gütliche Einigung zustande, wird diese schriftlich festgehalten
  • nach §6 ergeht ein Vorbescheid, wenn keine gütliche Einigung zustande kommt; dieser Bescheid einthält auch eine Kostenbestimmung nach §7; gegen diesen Bescheid kann nach §8 innerhalb von zwei Wochen Klage eingereicht werden, nach Ablauf der Frist wird der Vorbescheid nach §9 vollstreckbar
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