• §34 LJG-NRW: zuständig für die Anmeldung des Schadens ist die Gemeinde, in deren Gebiet das beschädigte Grundstück liegt; ist die Gemeinde selbst am Streit beteiligt, ist sie also selbst Geschädigte oder Ersatpflichtige, muss der Schaden bei der Aufsichtsbehörde angezeigt werden
  • bevor auf dem ordentlichen Rechtsweg geklagt werden kann, muss ein Vorverfahren nach den §§36 - 41 LJG-NRW durchgeführt werden
    • §37 LJG-NRW: bei rechtzeitiger Anmeldung eines Schadens soll unverzüglich ein Ortstermin angesetzt werden; auf Wunsch der Beteiligten wird ein Wildschadensschätzer nach §36 LJG-NRW hinzugezogen; auf Wunsch der Beteiligten wird die Schadensschätzung erst zum Erntezeitpunkt vorgenommen; eine Niederschrift soll nagefertigt werden
    • kommt nach §38 LJG-NRW eine gütliche Einigung zustande, wird diese schriftlich festgehalten und von den Beteiligten unterzeichnet; die Einigung ist vollstreckbar; kommt eine Einigung nicht zustande, wird der Schaden nach §39 LJG-NRW geschätzt und ein Vorbescheid erlassen
    • gegen den Vorbescheid kann nach §41 LJG-NRW innerhalb einer Frist von zwei Wochen Klage eingereicht werden
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