Schleswig-Holstein

  • §30 LJagdG: die zuständige Behörde ist die Ordnungsbehörde der jeweiligen Gemeinde (Abs.1); Wildschaden an Grundstücken, auf denen die Jagd ruht oder nicht ausgeübt werden darf, ist nicht ersatzfähig (Abs.2); Abs.3 sieht vor einem Klageverfahren ein Vorverfahren vor
  • §1 Wild/JagdSchVerfV SH: das Vorverfahren, das der gütlichen Einigung dient, wird durch Anmeldung des Schadens in Gang gebracht; die zuständige Gemeinde beruft nach §2 einen Ortstermin ein, zu dem die Beteiligten sowie ein Wildschadensschäter zu laden sind
  • kommt eine gütliche Einigung zustande, wird diese schriftlich festgehalten und unterzeichnet
  • bleibt eine gütliche Einigung nach §3 Wild/JagdSchVerfV SH aus, ergeht nach Schätzung des Wildschadensschätzers ein Vorbescheid nach §4 (die Schätzung kann auf Antrag der Beteiligten zum Erntezeitpunkt erfolgen)
  • nach §7 I Wild/JagdSchVerfV SH kann binnen zwei Wochen nach Zustellung des Vorbescheids Klage gegen diesen erhoben werden; danach wird der Vorbescheid rechtskräftig und nach §6 vollstreckbar
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