Thüringen

  • §45 ThJG: Schäden an Grundstücken, auf denen die Jagd nicht ausgeübt werden darf, werden nicht ersetzt (Abs.1); nach Abs.2 wird der Schaden nicht ersetzt, der durch eine unübliche Bewirtschaftung oder eine verspätete bzw. ausgefallene Ernte erst möglich wurde; Abs.3 bestimmt, dass im selben Jahr Schäden nur dann erneut ersetzt werden, wenn die Neubewirtschaftung üblich ist
  • nach §46 ThJG erfolgt die Anmeldung des Schadens bei der zuständigen Gemeinde; ist die Gemeinde selbst beteiligt, ist die jeweilige Aufsichtsbehörde die zuständige Stelle
  • §48 ThJG: in einem Vorverfahren ist zunächst ein Ortstermin mit den Beteiligten festzusetzen (Abs.1); auf Antrag kann der Ortstermin auch erst zum Erntezeitpunkt stattfinden (Abs.2); kommt eine gütliche Einigung zustande, wird diese schriftlich festgehalten und unterzeichnet (Abs.3); kommt eine gütliche Einigung nicht zustande, wird unter Hinweis auf die entstehenden höheren Kosten ein neuer Termin anberaumt, bei dem ein Wildschadensschätzer den Schaden begutachtet (Abs.4), aufgrund dessen ergeht ein Vorbescheid, der nach Abs.7 vollstreckt wird
  • nach §48a ThJG kann binnen einer Frist von zwei Wochen Klage gegen den Vorbescheid vor den Zivilgerichten erhoben werden
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