Thema: Rechtsprobleme beim Viehkaufrecht


Mit dem Schuldrechtsmodernisierungsgesetz 2002 sind alle viehkaufrechtlichen Sonderregelungen ersatzlos entfallen.

Seitdem ist das Kaufrecht und Verbrauchsgüterkaufrecht auf den Tierkauf anwendbar.

Dies führte zu einer Flut von Prozessen, in denen sich die Gerichte mit den tierspezifischen Rechtsproblemen befassen mussten.
Der Vortrag befasst sich mit den Möglichkeiten einer  Beschaffenheitsvereinbarung, eines Haftungsausschlusses und den typischen Sachmängeln beim Tierkauf.  

Im Anschluss daran wird gezeigt, welche rechtlichen Möglichkeiten der unzufriedene Käufer hat - Nacherfüllung, Minderung, Rücktritt oder Schadenersatz - und wie der Verkäufer reagieren kann. 

Den Teilnehmern wird erklärt, welche Regelungen in einem Kaufvertrag sinnvoll sind, welche Regelungen nützlich sind und welche Klauseln für den jeweiligen Vertragspartner schädlich sein können.

Es wird ferner erörtert, wie evtl. Folgeschäden zu behandeln sind, beispielsweise wenn in Folge des Tierkaufs in einem Betrieb eine Tierseuche auftritt, was nicht nur zu erheblichen finanziellen Einbußen führen kann, sondern im Einzelfall sogar zum Verlust des gesamten Tierbestandes.

Rechtsanwalt Dr. Christian Halm
Fachanwalt für Agrarrecht
Fachanwalt für Versicherungsrecht
Fachanwalt für Verwaltungsrecht  

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Vorträge zum Themenbereich Viehkauf & Tierhaltung

Datum: 03.11.2012
Veranstalter: Alpaka- und Lamazuchtverband Mitteldeutschland e.V.
 

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